AgriworkCrossborder
Für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das Voneinander Lernen.
In einem zweijährigen Erasmus+ Projekt haben sich Agrargewerkschaften und Beratungsstellen aus acht Ländern über Ansätze zur Unterstützung von mobilen Beschäftigten ausgetauscht und viel voneinander gelernt. Immer mit dem Ziel europaweit mehr mobile Beschäftigte vor Ausbeutung schützen zu können.
- Die französische Gewerkschaft FGA/CFDT berichtet über eine Methode landwirtschaftliche Tarife mittels QR-Code zu ermitteln.
- In Bulgarien wird bereits in Schulen über Arbeitsrecht und Gewerkschaften aufgeklärt.
- Die Kampagne „Fair-Stable“ aus Schweden richtet sich gegen sexuelle Belästigung in der Pferdebranche.
- In Deutschland und Rumänien werden über Live Facebook Events Informationen vor Abreise verbreitet.
- Die italienischen Gewerkschaft FLAI/CGIL mit Feldaktionen „Ancora in Campo“ auf die Felder, mobile Beschäftigte zu informieren.
- Osteuropäische Gewerkschaften wie z.B. die polnische ZZPR Beraten mobile Beschäftigte im eignen Land (z.B. aus der Ukraine, Phillipinen) und zeitgleich unterstützen sie eigene Staatsbürger*innen, die in anderen Ländern arbeiten.
Das Handuch bietet die Möglichkeit bereits erprobte Strategien kennenzulernen, an anderen Orten auszuprobieren, sowie in weitere Branchen zu transferieren. Für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das Voneinander Lernen sind die Kontaktdaten zu den Akteur:innen und Organisationen im Handbuch zu finden.
EN
The handbook offers the opportunity to learn about tried and tested strategies for supporting mobile workers and fighting exploitation. Published in six languages. Contact details for the actors and organisations involved can be found in the handbook to facilitate cross-border cooperation and mutual learning.